Was ist Demenz?

Als Demenz wird generell die Abnahme der kognitiven Fähigkeiten als Folge einer Gehirnschädigung aus unterschiedlichen Ursachen bezeichnet. Der Begriff "cognitio" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "erkennen". Bei Menschen, die an Demenz erkranken, wird das Erkennen von sich und der Umwelt immer mehr eingeschränkt.

Kognitive Fähigkeiten beinhalten verschiedene Funktionen. Hierzu gehören u.a. das Gedächtnis (Ultrakurzzeit-,Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis), Orientierung, Aufmerksamkeit, Konzentration, Sprache, abstraktes und logisches Denken, Handlungsplanung, Kulturtechniken wie Lesen, Rechnen und Schreiben.

Auftretende Symptome einer Demenzerkrankung können sein:

  • kognitive Einschränkungen wie z.B. Abnahme der Merkfähigkeit, Störung des abstrakten Denkens sowie des Urteilsvermögens, Lernstörungen, Störung von Konzentration und Aufmerksamkeit, Sprachstörungen, Orientierungsstörungen u.a.
  • Wahrnehmungsstörungen des eigenen Körpers in Bezug auf die Tiefensensibilität, fehlendes Vermögen, Schmerz oder Hunger zu lokalisieren, eingeschränkte Reizverarbeitung,
  • Bewegungsstörungen
  • Psychische Störungen wie z.B. Affektinstabilität, Depression, Aggression, Gereiztheit, Angst, Apathie, Verhaltensauffälligkeiten wie Wesensveränderungen, verändertes Sozialverhalten, Distanzlosigkeit

 

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